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Die Jagd und wir

An dieser Stelle möchten wir Sie an unseren Gedanken und Einstellungen zur Jagd teilhaben lassen. Uns ist bewusst, dass wir mit der Jagd ein sensibles Thema ansprechen, vor allem natürlich bei Nichtjägern. Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass auch wir einmal Nichtjäger waren bzw. es bis heute sind. Wir beide sind in der Großstadt geboren und aufgewachsen, kannten Wildtiere nur aus Wildgehegen oder aus dem Zoo und wussten nicht um die Unterschiede zwischen Reh und Hirsch. Erst 2012, als Lena Lindau ihre Jägerprüfung ablegte, sollte sich das grundlegend ändern. Nicht dass alle Zweifel sofort ausgeräumt gewesen wären: Lena war über ihren jetzigen Mann zur Jagd gekommen, war sich bei weitem aber noch nicht sicher, ob dies wirklich ihre zukünftige Freizeitbeschäftigung werden sollte. Lisa ist seit Kindheitstagen Vegetarierin und langjährige Unterstützerin einer Naturschutzorganisation und bei den Eltern gab es gemischte Gefühle. Währen sich der Vater auf zukünftige Rehbraten freute, fragte die Mutter skeptisch etwas in der Art wie "Wie kommst du denn auf sowas?".

Mittlerweile ist die Jagd aus Lenas Alltag nicht mehr wegzudenken. Obwohl "nur" Freizeitbeschäftigung, ist es doch viel mehr als nur ein Hobby. Gerade für Nichtjäger ist die Faszination der Jagd nur schwer zu begreifen und für uns Jäger leider auch schwer zu erklären. Aus diesem Grunde werden wir das auch gar nicht erst versuchen. Unser Apell an Nichtjäger und Skeptiker lautet vielmehr: Informieren Sie Sich bei seriösen Quellen und suchen Sie Sich einen Jäger in Ihrem Umkreis. In den meisten Fällen (Ausnahmen gibt es leider immer noch) wird der zuständige Jagdpächter Ihnen gerne erklären und zeigen was er tut und Sie auf Wunsch auch sicher gerne einmal mit ins Revier nehmen. Das ist unserer Auffassung nach die autenthischste Methode, sich eine Meinung zu bilden. 

Für unseren Teil sind wir mittlerweile Befürworter der Jagd, sofern Sie verantwortungsvoll und immer unter Beachtung der Waidgerechtigkeit und des Tierschutzes ausgeübt wird. Nur dann ist die Jagd nachhaltig und leistet ihren nicht unerheblichen Beitrag zum Natur- und Artenschutz. Ebenso verhält es sich mit der Auslandsjagd. Ist die Jagd von einem seriösen Anbieter organisiert, ist zum einen der Tier- und Artenschutz während der eigentlichen Jagd, zum anderen aber auch darüber hinaus sichergestellt. Bei seriösen Jagdreiseanbietern fließen erhebliche Anteile der von den Jägern gezahlten Summen in lokale Natur- und Artenschutzprojekte und sind für manche Regionen dieser Welt mittlerweile zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig geworden. Auch der Wertschätzung von Lebensmitteln wird hier große Bedeutung beigemessen! Während wir in unseren Gefilden auf die "wertvollen" Teilstücke des Wildes, wie Rücken oder Keulen aus sind, ernährt ein in Afrika erlegter Büffel, eine Giraffe oder anderes Wildtier zum Teil ganze Dörfer. Dort ist jedes Stück Fleisch ein wertvolles Gut. Eine Einstellung, die wir uns vielleicht auch manchmal mehr zu Herzen nehmen sollten. Wer sich für diese Aspekte der Jagd interessiert, für den haben wir sicher den ein oder anderen interessanten Beitrag verlinkt (siehe Menüpunkt "Links").